Sultans Court

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Sultans Court betreten eine Spielwiese der Vielfalt und bewegen sich nonchalant zwischen vermeintlichen Gegensätzen. Analoge und elektronische Klänge kreieren düstere Motive, während der energetische Groove treibender Percussions eine tanzbare Leichtigkeit impliziert. Leitet der Gesang einerseits die Musik und verliert sich andermal spielerisch in ihr, so überraschen die Songs regelmäßig mit unerwarteten Wendungen. Dass Namen wie Alt-J, Chet Faker oder Glass Animals fallen, mag ein Kausalzusammenhang sein, ist aber doch nicht mehr als ein grober Versuch der Einordnung.

„Klar hatten wir musikalische Ideen und Vorbilder im Kopf. Zeitgleich hatten wir aber alle Freiheit uns so auszuprobieren, wie wir wollten.“, so Konstantin. Es wurde gesampelt und vertrackt, türkische Instrumente bedient und einzelne Fragmente genutzt. „Als wir nach über einem Jahr mit unserer EP zufrieden waren stellte sich relativ schnell die Frage, wie wir das Live aufführen wollen. Im Studio konnten wir zusammenbauen, wie es uns passte, live sah das ein wenig anders aus.“, erzählt Julius grinsend. „Wir hatten ja noch nicht mal irgendwas veröffentlicht, da konnten wir schon als Support von Ant Antic in der Kantine im Berghain spielen.“

Der Moment, als aus dem Produzentenduo eine (Live-)Band wurde, mit Leander an den Drums und Markus an den Keys, war der Schritt in die finale Entscheidung, dass Sultans Court ein ernstzunehmendes Projekt ist. Es folgten diverse Gigs und Sessions, u.a. bei Fritz Unsigned, Berlin Sessions oder dem FluxFM Bergfest. Nach dem Signing bei Filter Records steht die Veröffentlichung ihrer erste EP ‘From Afar‘ auf dem Plan. Eine EP, die die Gründungsgeschichte Sultans Court in Reinform vertont: Fünf Songs, die die Leichtigkeit der künstlerischen Freiheit vertonen. Verspielte Klangebenen leben im Einklang mit mantraartigen Loops und prägnanten Melodien. Das scheint die Unbedarftheit der Zwanglosigkeit zu beschreiben. Ein bisschen also wie das Dockville.


Und der Renault Modus? In dem werden sich Sultans Court vielleicht das nächste Mal auf den Weg zum Dockville Festival machen. Bleibt nur fraglich, ob dieses Mal ihr komplettes Equipment in den Kofferraum passt.


Sultans Court sind:

Julius Klaus – Gesang

Konstantin Hennecke – Gitarre

Markus Hartung - Keyboard

Leander Kohn - Schlagzeug


Sultans Court Live:

31.07.2020 Sultans Court - Ingolstadt - Taktraumfestival Abgesagt