Alex Clare

Anfrage Webseite Facebook Instagram Spotify Presse

Nachdem Alex Clare auf die großen Bühnen gestürmt war und mit den Songs 'Too Close', 'Crazy To Love You’ und 'Treading Water' die Poplandschaft dominierte, ist Alex nun zurück mit der elektrisierende Single "Why Don't Ya". Exakt da knüpft Alex mit „Why Don’t Ya“ nach einer fünfjährigen Pause an, mit der kühnen und euphorischen Richtung die er von Beginn an eingeschlagen hat.

Exakt da, wo Alex aufgehört hat, knüpft „Why Don’t Ya“ an die kühne und euphorische Richtung an, die er von Beginn an eingeschlagen hat. Produziert von Stav Beger und mit Ivor Novello, Songwriter Of The Year 2021, und dem zweifach Grammy-nominierten Jamie Hartman komponiert, entwickelt Alex‘ lang erwartete neue Veröffentlichung eine so überwältigende wie beeindruckende Ästhetik, die er mühelos mit seiner fesselnden Stimme ausfüllt. 

Über seinen neuen Song sagt Alex: „Er fängt die Taubheit ein, die viele Leute erleben, wenn sie sich nicht ausdrücken oder sich nicht richtig emotional orientieren können, weil alles einfach so durcheinander ist. Diese Frustration ist etwas, mit dem sich viele Leute identifizieren können zurzeit. Zumindest hoffe ich das." Wenn man Alex Clare „Why Don’t Ya“ singen hört, fragt man sich, warum er jemals weg war. Man hört dieses verblüffende Musikstück – ein roher und zerrissener Soul-Song, zeitlos in seiner Anlage und mit der Kraft von Clares Stimme, aber inszeniert in der cleversten und sympathischsten digitalen Produktion, die heute vorstellbar ist. 

Sofort denkt man über den Wahnsinn einer Musikindustrie nach, die nichts dafür getan hat, um ein Talent wie dieses bei der Arbeit zu halten. Mittlerweile ist es neun Jahre her, dass Clare mit 'Too Close' einen gigantischen Welthit hatte, einer dieser Songs, der so unausweichlich scheint, dass er das Jahr bestimmt, indem er entstanden ist – die Art von Song, die man monatelang in Autobahnraststätten, in Cafés und in Geschäften hört; die Sorte Song, die sich unauslöschlich in dein Bewusstsein einbrennt – und fünf Jahren sind vergangen, seit er das letzte Album mit neuen Songs veröffentlicht hat, 'Tail of Lions'. 

Es ist nicht so, dass er in dieser Zeit aufgehört hätte, Musik zu machen; tatsächlich hat er zahllose Songs komponiert. Es war nur so, dass er nicht mit einem möglichen Hit im Hinterkopf schrieb. Er komponierte Ausschnitte von Songs und nahm sie im Homestudio auf. Er notierte, was ihm durch den Kopf ging, nicht, was die Welt von ihm erwartete. „Ich habe nicht zum Vergnügen geschrieben, sondern um mich auszudrücken“, erklärt er. „Manchmal kann das sehr schmerzhaft sein. Das Performen von Songs, die man selbst geschrieben hat, kann auch durchaus schmerzhaft sein. Viele der Songs, die ich geschrieben habe, stammen von einem sehr persönlichen Ort, und wenn man sie öffentlich singt, ist das keine kathartische Erfahrung –ich triggere dann nur die Denkweise, in der ich war, als ich dieses Stück komponierte.“ 

Alex schreibt und nimmt neue Musik auf und arbeitet mit Songschreibern wie Jamie Hartman (Rag’n’Bone Man, Celeste, Lewis Capaldi) zusammen. „Während des Lockdowns habe ich wirklich angefangen, mit Hammer und Zange dranzugehen“, sagt er lächelnd. „Ich habe zu Hause daran gearbeitet, und als wir mehr Stimmen und mehr Instrumente brauchten, nutzten wir ein kleines Studio in meiner Nähe. Alle Backing Vocals auf diesen Tracks wurden in London von einem Freund von mir, von Olu Sodeinde, eingespielt, er hat auch die Gospelchöre und Gesangsarrangements organisiert. Er schickte mir tausend Spuren mit Backing-Vocals. Es würde ein paar Tage Arbeit kosten, sie durchzugehen, zu bearbeiten und zusammenzusetzen.“ 

Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts war Clare Teil einer boomenden Londoner Szene. Er teilte die Bühnen mit so unterschiedlichen Künstlern wie Florence + the Machine, Magnetic Man und Mumford & Sons und vielen anderen, die bemerkenswerte Karrieren machten. In dieser Zeit war Alex auch 2 Jahre mit Amy Winehouse zusammen. „Als ich zum ersten Mal hörte, wie sie mir „Back to Black” vorspielte, als sie den Song schrieb, nahm ich wochenlang keine Gitarre mehr in die Hand. Ich dachte nur: Warum noch? Wie kann ich jemals so etwas erschaffen? Der Song war so groß und wunderschön. „Normalerweise rede ich nicht über Beziehungen und Privates. Ich kann nur sagen sie war eine großartige, besonderes Person.“ Heute ist Alex nicht mehr Teil dieser Londoner Szene; er ist jetzt ein ganz anderer Mensch, den es gab auch etwas anderes in Alex‘ Leben, das ihm wichtiger war als die Musik: seinen Glauben. Er ist nie Atheist gewesen, und sein Glaube ist während der Zeit bei den Major-Labels noch gewachsen. Im Jahr 2015 traf er die Entscheidung, ihn ernst zu nehmen, und zog nach Israel, um an die Yeshiva – eine religiöse Hochschule – zu gehen, den Talmud zu begreifen und Tora des orthodoxen Judentums zu studieren. 

An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass Clare kein Eiferer ist, kein Bekehrer. Er lacht häufig und laut. Er weist darauf hin, dass weder sein Glaube noch er asketisch sind. Er hatte einfach das Bedürfnis, das viele von uns empfinden: nach Sinn zu suchen. „Und ich fand, dass im Judentum die philosophische und spirituelle Seite eine größere Bedeutung hat. Es begann eine Suche, und ich suchte und forschte und grub und vertiefte mich. Und solange man die richtigen Mentoren und die richtigen Rahmenbedingungen findet, um spirituell zu wachsen, ist das sehr lohnend. Das war eine Reise. Man kommt nicht an einem Ziel an, man wächst und versteht und findet heraus, was mitschwingt.“ Allerdings, so stellt er kichernd fest, habe er unglaublich viel Juristisches gelernt. „Es ist ein Rechtskodex, den man lernet. Ich wünschte, mir hätte das jemand erklärt, bevor ich anfing, weil ich erwartet hatte, dass das viel spiritueller ist", fügt er lachend hinzu.

Jetzt ist er zurück und wenn man Alex Clare’s neue Musik hört, wird man feststellen, dass sich eines nicht geändert hat, er ist immer noch einer der ganz großen Sänger unserer Zeit. Wir dürfen gespannt sein auf großartige Songs, ein großartiges neues Album und grandiose Konzerte.