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 .....NAKED NAVY ......SCREAM OF THE HOUNDED.....
 CD/LP
 Buback Tonträger

     
   

 

 

 

 

 

 

NAKED NAVY

Die Mitglieder von Naked Navy rekrutierten sich teilweise aus gestandenen Jazzern und teilweise aus Musikern mit amtlicher Punk-Vergangenheit. Sie fanden 1994 zusammen, um sich dem Funk-Jazz der frühen 70er-Jahre zu verschreiben. An “Scream Of The Hounded”, ihrem bisher einzigen Album, das 1995 erschien, waren insgesamt 13 Musiker beteiligt. Im Studio verzichtete die Band auf digitale Aufnahmeverfahren, und vermutlich deshalb klingt die Platte so rauh, so unverbraucht, so Energie geladen. Der geneigte Hörer könnte sich bei der Frage ertappen, ob er da ein Bootleg einer verschollenen Aufnahme des, sagen wir mal, Blue-Note-Labels hört. Aber Bill Ramsey auf Blue Note? Nein, aber 1995 auf Buback Tonträger! Echt! Der legendäre Ramsey wurde ins Studio geholt und lieh zwei Stücken seine unverwechselbare Stimme. Er erinnert dabei an Jazz-Sänger wie Eddie Jefferson oder Jon Hendricks, als sie in den Siebzigern anfingen, sich dem Funk zu widmen.

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Der heimliche Hit von “Scream Of The Hounded”: eine Bearbeitung des Tropicalismo-Klassikers "Favela!". Naked Navy machten aus Antonio Carlos Jobims Stück einer äußerst eigenständige Funk-Version; für das nötige brasilianische Flair sorgt der wundervoll leichte Gesang von Bassist Ronaldo Nasimento. Die Namen einiger Navy-Leute findet man seitdem auf zahlreichen Platten aus Hamburg. Wir sagen mal: Jacques Palminger! Vor allem die Bläser werden gern rekrutiert, sie sind zum Beispiel zu hören auf “Searching For Thy Jan Soul Rebels” und “Minidisco”, den Soloplatten von Jan Delay und Denyo 77. Und Saxophonist Lieven Brunckhorst spielt beim Blumfeld-Hit “Graue Wolken” mit. Im Frühjahr 2001 gingen Naked Navy wieder ins Studio, allerdings ohne Schlagzeuger Ale Sexfeind. Mehr Infos dazu vielleicht bald aus diesem Hause!