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 .....KÖB......WAKE UP SQUARE.....
 LP
 Buback Tonträger 1989

 

 
     

 

 

 

 

KÖB

Hans Platzgumer ist in Innsbruck aufgewachsen, und die erste Platte, die er sich als Kind gekauft hat, war “A Night At The Opera” von Queen. Er hat als Skilehrer gearbeitet, am Konservatorium klassische Gitarre studiert, bis es ihm zu langweilig wurde, und seine ersten Platten nach dem Motto “mit gutem Feeling Musik hinscheißen” aufgenommen. 1989 zog er in die USA und wurde als Kopf des progressiven Indierock-Trios H.P. Zinker zum Gitarrengott wider Willen. Mitte der 90er-Jahre entwickelte er sich vom Rock- zum elektronischen Musiker. Platzgumer: “Mich hat es erstmals gereizt, Maschinenmusik zu machen, nachdem ich das erste Massive-Attack-Album gehört habe.” Seinen Abschied von Rock vollzog er 1994, als er, frustriert von der traditionsfixierten Szene in den USA, in Los Angeles begann, Filmmusik zu studieren. Seit Ende der 90er-Jahre ist er an verschiedenen Fronten der elektronischen Musik aktiv, sein Output lässt sich kaum noch überschauen. Außerdem spielt er Bass bei den Goldenen Zitronen. Aber, Moment, warum wird hier so viel über einen der heutigen Protagonisten der, um mal einen Begriff des Meisters aufzugreifen, “Maschinenmusik” erzählt? In den Anfangsjahren seiner Karriere war Platzgumer nämlich auch mal bei Buback - und zwar mit seiner Band KÖB. Deren Album “Wake Up Square!” erschien bei uns 1989, also kurz bevor er sich in die USA absetzte. Die Platte lohnt sich für Menschen, die Punkrock mit virtuosem Gitarrenspiel etwas abgewinnen können. Letzteres verleiht ihr ein starkes SST-Flair, was ja seinerzeit sehr angesagt war. Die englischen Texte von KÖB fallen teilweise in die Kategorie Agitprop. Bezeichnende Titel: “Eat Vegetables!” oder “The World Is Dying On Alcohol And Drugs.”