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CORA E
Die Heidelbergerin, die bürgerlich Sylvia Macco heißt,
ist seit ungefähr Mitte der 80er-Jahre im HipHop aktiv, und
erstmals auf der Bühne stand die gelernte Krankenschwester
1988. Cora E kam - ebenso wie Marius No. 1, der einige Jahre
der DJ an ihrer Seite war - über Breakdance und Graffiti
zum musikalischen Aspekt der HipHop-Kultur. Einen Namen machte
sie sich mit Stücken, die wie Statements
und Erklärungen über HipHop wirkten. Sie vermittelten
viel Hintergrundwissen, aber der Flow kam keines-wegs zu kurz dabei.
Mit ihrer Debut-Maxi "Könnt ihr mich hör`n?",
1993 unter der Nummer BTT 016 erschienen, schufen Cora und Marius
bereits einen Klassiker des deutschen HipHop. Textauszug: "Wir
sind zwei/Nicht fantastisch, sondern echt/Wir gehn mit handgemachten
Waffen ins Gefecht/Jedes Wort, jede Silbe, jeder Satz hat's/Sind
meine Reime schon zu voll/Schaff ich Ersatz-Platz."
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Ihre zweite 12 inch, "Nur ein Teil der Kultur",
veröffentlichten wir im Frühjahr 1994.Ihre späteren
Platten kamen bei EMI heraus: 1997 machte sie mit der Single "Schlüsselkind"
erstmals außerhalb des Undergrounds auf sich aufmerksam. "...war
erst zwölf, als ich das erste Bier probierte und auch die beste
Mutter merkt nicht, dass ihr Kind nach Alkohol stinkt - wenn sie
selber trinkt", rappt Cora hier. Ein Jahr später der
erste Longplayer. Bei ihren Major-Veröffentlichungen wurde
sie unter anderem unterstützt von den Stieber Twins
sowie Freundeskreis, die zu ihrer Single "Zeig's
mir" einen Remix beisteuerten.
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